Security Essen 2026: Drohnen & Einsatzkräfte

Neue Antworten auf moderne Sicherheitsrisiken

Drohnen, hybride Bedrohungen und der Schutz kritischer Infrastrukturen gehören aktuell zu den wichtigsten Themen der Sicherheitsbranche. Vor diesem Hintergrund rückt die Security Essen 2026 den Austausch zwischen Wirtschaft, Behörden und Einsatzkräften stärker in den Fokus. Zwei Fachveranstaltungen stehen dabei besonders im Mittelpunkt: die Europäische Drohnen-Fachtagung sowie das erstmals stattfindende Blaulichtforum.


Die ASW-BW auf der Security Essen: Gemeinschaftsstand der ASW-/VSW-Organisation in Halle 8, Stand A16


Auslöser für die intensive Diskussion sind unter anderem jüngste sicherheitsrelevante Vorfälle rund um den Einsatz unbemannter Flugsysteme. Vorfälle an Flughäfen, Energieanlagen oder anderen sensiblen Einrichtungen zeigen, dass Drohnen sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen. Betreiber kritischer Infrastruktur müssen deshalb neue Sicherheitskonzepte entwickeln und bestehende Schutzmaßnahmen anpassen.

Genau hier setzt die Europäische Drohnen-Fachtagung an. Sie bringt Fachleute aus Sicherheitswirtschaft, Wissenschaft, Behörden und Politik zusammen. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen zu bewerten und praxisnahe Lösungsansätze für den sicheren Einsatz moderner Drohnentechnologien zu diskutieren.

Vortrag auf einer Messe mit Auditorium

Bild: Messe Essen | Schuchrat Kurbanov

Schutz kritischer Infrastruktur im Fokus

Während der Fachtagung beschäftigen sich Experten mit regulatorischen Vorgaben, technischen Innovationen sowie aktuellen Strategien zur Drohnendetektion und Drohnenabwehr. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Vorteile unbemannter Flugsysteme nutzen lassen, ohne neue Sicherheitslücken zu schaffen.

Drohnen unterstützen heute bereits zahlreiche Aufgaben. Sie helfen bei der Inspektion von Industrieanlagen, begleiten Rettungseinsätze oder liefern wichtige Daten für die Lagebewertung. Gleichzeitig steigt jedoch der Bedarf an wirksamen Maßnahmen zum Schutz sensibler Bereiche vor unerlaubten Flugbewegungen.

Fachvorträge aus unterschiedlichen Bereichen beleuchten deshalb technische Lösungen ebenso wie organisatorische und rechtliche Anforderungen. Besonders für Betreiber kritischer Infrastruktur, Sicherheitsverantwortliche und öffentliche Einrichtungen bietet die Veranstaltung wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen.

Blaulichtforum stärkt den Dialog

Premiere feiert auf der Security Essen 2026 das neue Blaulichtforum. Dort kommen Vertreter von Feuerwehr, Polizei, Bevölkerungsschutz, Sicherheitswirtschaft und weiteren Organisationen zusammen. Gemeinsam diskutieren sie, wie sich Einsatz- und Gefahrenabwehrstrukturen an neue Bedrohungsszenarien anpassen lassen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle digitaler Technologien. Dabei geht es unter anderem um Drohnen, autonome Systeme, moderne Leitstellenkonzepte und vernetzte Kommunikation. Ebenso steht die Frage im Raum, wie im Einsatzfall ein gemeinsames Lagebild zwischen unterschiedlichen Akteuren entstehen kann.

Darüber hinaus beschäftigen sich die Teilnehmer mit hybriden Bedrohungen sowie CBRNE-Szenarien. Die zunehmende Vernetzung von Sicherheitsstrukturen macht eine enge Zusammenarbeit zwischen zivilen und staatlichen Akteuren wichtiger denn je. Das Forum soll hierfür neue Impulse liefern und den fachlichen Austausch fördern.

Treffpunkt für Sicherheitsexperten

Mit der Europäischen Drohnen-Fachtagung und dem Blaulichtforum bietet die Security Essen 2026 zwei Plattformen für den Wissenstransfer innerhalb der Sicherheitsbranche. Besucher erhalten praxisnahe Informationen zu aktuellen Technologien, regulatorischen Entwicklungen und zukünftigen Anforderungen an Schutz- und Sicherheitskonzepte.


Weitere Infos auch hier: Zum Artikel auf GIT-SICHERHEIT.de